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Marktbibliothek begeistert den Nachwuchs mit Lesenächten

Ferienzeit, schöne Zeit – so heißt es immer. Doch, was tun, damit dem Nachwuchs nicht langweilig wird. Da soll schon etwas Ordentliches geboten werden. Die Schul- und Marktbibliothek nimmt schon seit 8 Jahren am Ferienprogramm des Fördervereins der Johann-Baptist-Lassleben-Schule teil und die Veranstaltungen werden jedes Jahr sehr gut von den jungen Leseratten angenommen. Heuer hat sich Büchereileiterin Elisabeth Hübl mit ihrem Team etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie veranstalteten zwei Leseabende – einen Girls- und einen Boysday.

Der Girlsday stand unter dem Motto „Glückwunsch – Du bist ein Mädchen“. Da wurde alles gemacht, was Mädchen halt so machen. Es gab Wohlfühlmassagen, Diskussionsrunden und vieles mehr. Gelesen wurde natürlich auch. Jedes der Mädchen durfte sich ein Buch aussuchen, konnte darin schmökern und durfte besonders schöne Passagen auch vorlesen.

Mädchen werden derzeit  von allen Seiten als die neuen Aufsteigerinnen gefeiert: Ihre vermeintlich typisch weiblichen Fähigkeiten wie Empathie, Besonnenheit, Teamfähigkeit, Kooperation oder Kommunikationsfreude sind mittlerweile sehr gefragt. Auch die Berufswelt hat inzwischen  festgesellt, dass sich damit oft mehr erreichen lässt als mit Durchsetzungsfähigkeit, Konkurrenzdenken oder Dominanz.

So beschäftigte man sich zunächst mit der Frage was Mädchensein heute ausmacht und erstellten darüber ein Plakat.

Auf die Frage, welche Vorbilder Mädchen heute haben, schloss sich eine  sehr rege Diskussionsrunde an.

Damit keine Langeweile aufkam, fertigten sich die Mädchen ein Schmuckbild, an dem sie ihre persönlichen Schmuckgegenstände aufbewahren können.

Nach einer Brotzeitpause, in der es selbstgebackene Pizzastücke, Quiche, Obst und Minimuffins gab, suchten sich die Mädchen ihre Lieblingsbücher aus den Regalen, erhielten zahlreiche Lesetipps für die Ferien vom Bibliotheksteam, so dass viele Bücher am Abend noch mit nach Hause genommen wurden.

Mit verschiedenen Massagen sowie einer  Fantasiereise von Daniela und dem Bewusstsein „Ich mag mich“ wurden die Mädchen um Mitternacht entlassen.

Auf die Jungs wartete tags darauf eine besondere Überraschung. Bei ihnen hieß das Thema „Starwars“ und es waren VIP-Gäste angekündigt. Sie waren gespannt, wie ein Flitzebogen, wer denn die Überraschungsgäste seien. Die engagierte Büchereileiterin hat dafür eigens den Filmkostüm-Club "SciFi-Narischen" aus Niederbayern engagiert. Von den Mitgliedern werden die sehr teuren Kostüme originalgetreu gefertigt.

 Momentan sind die Starwars-Bücher bei den Jungs der Renner, erzählt Elisabeth Hübl. Teilweise sind die Bücher schon richtig zerfleddert, da sie von Hand zu Hand gehen und meist schon auf Wochen im Voraus reserviert sind. Bevor jedoch die VIP-Gäste kamen, wurde Elisabeth Hübl und Magret Nunhofer  von den Jungs aufgeklärt, über die unterschiedlichsten Figuren, über Roboter und Halbwesen, über intelligente Maschinen mit menschlichen Gehirnen und über weit entfernte Planeten und Welten.

Allmählich stieg die Spannung und plötzlich klopfte es an der Tür.

Zum Erstaunen der Kinder war zunächst nur ein wenig Fell zu sehen, doch dann stand ein leibhaftiger Wookie vor ihnen und sagte in einer metallisch verzerrten Sprache etwas Unverständliches  und verschwand wieder.

Doch dann öffnete sich die Tür und verschiedene  Star Wars  Figuren traten auf. Als erstes kamen die beiden Sith, Count Dooku und Kylo Ren, anschließend ein Jedi, Rey und Maz Kanata und natürlich der Wookie  Chewbacca

 Die staunenden und sprachlosen Gesichter der Kinder sprachen Bände.

Da es bereits dunkel wurde ging es sofort zum Lichtschwerterkampf auf den Pausenhof.  Sith und Jedi lieferten sich einen filmreifen Showkampf.

Sie klärten die Kinder über Schwerttechnik und Schlagführung genau auf bevor jeder sich ein Lichtschwert ausleihen durfte und selbst unter Anleitung üben konnte. Es stellte sich heraus, dass alles gar nicht so einfach war wie es aussah. Erst als es schon stockdunkel war, wurden alle zur Brotzeitpause ans Büffet gerufen.

Nach der Pause erklärte Count Dooku noch viel über originalgetreue Lichtschwerter und die Herstellung der teuren Kostüme.

Die Zeit verging wie im Flug und die Kinder wollten ihre „neuen Freunde“ Count Dooku und Chewbacca gar nicht mehr gehen lassen.

Nach einer kurzen Pause las Elisabeth Hübl noch aus dem Buch „Yoda ich bin! Alles ich weiß! von Tom Angleberger vor.

Eine Fantasiereise in ferne Galaxien bildete den Abschluss einer spannenden Lesenacht.

Lesetipps

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  Lesenacht girls Schmuckbild